Mehr als nur Sauberkeit!

Die Zunahme von multiresistenten Erregern in den letzten Jahren stellt uns zunehmend vor neue Herausforderungen – die Entstehung und Verbreitung von multiresistenten Erregern zu verhindern, ist erklärtes Ziel in der Eifelklinik St. Brigida.

  • Tagtäglich setzt sich unser Team hier für die Einhaltung überdurchschnittlicher Hygienevorschriften ein, um übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Hierzu trägt auch der jährlich durchgeführte "Tag der Hände" bei, an dem Mitarbeiter, Patienten und Besucher des Hauses im Rahmen einer gezielten Aktion über die richtige Handdesinfektion aufgeklärt werden.
  • Durch innerbetriebliche Fortbildungen und sofortige Aufklärungsgespräche bei Problemen werden Mitarbeiter geschult, informiert und für hygienisches Verhalten sensibilisiert. 
  • Weiter liegen für alle Bereiche im Krankenhaus verbindliche Desinfektions- und Hygienepläne vor, die regelmäßig geprüft und überarbeitet werden. 
  • Das Softwareprogramm „Hybase“ sorgt für eine zusätzliche Prozessoptimierung in Sachen Hygiene. Wird irgendwo im Haus ein multiresistenter Keim identifitziert, schlägt das System sofort Alarm – so können wir sehr schnell und zielgerichtet reagieren. Ein weiterer Vorteil des Programms: die Historisierung. War ein MRSA-Patient schon einmal im Hause, wird dies genau im Programm dokumentiert, um bei dessen nächsten Besuch optimal vorbereitet zu sein. Weitere Informationen zu Hybase finden Sie hier.
  • Die Einhaltung und Wirksamkeit der Hygienemaßnahmen wird ständig durch eine geschulte Hygienefachkraft kontrolliert. Zur externen Beratung steht uns seit dem 01. Januar 2013 ein Hygieniker der BZH Gmbh – Deutsches Beratungszentrum für Hygiene aus Freiburg zur Seite. Die gesetzliche Kontrolle erfolgt durch das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen und der Bezirksregierung Köln.