Wenn eine Region im Wandel ist, brauchen die Menschen Orte, auf die sie sich verlassen können. Im Rheinischen Revier, wo der Strukturwandel ganze Lebensentwürfe, Arbeitswelten und Gewissheiten verändert, gehört ein starkes Krankenhaus genau dazu. Es ist das Versprechen, dass Hilfe nah ist, wenn es darauf ankommt: für die Patientin vor der lang ersehnten Hüftoperation, für den Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und für Familien, die sich auf eine wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau verlassen wollen. Genau dieses Versprechen wird jetzt dauerhaft gestärkt. Die Artemed Kliniken in Düren und Simmerath haben im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) Förderzusagen von insgesamt rund sechs Millionen Euro erhalten. Das ist ein klares Signal für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit beider Standorte.
Die Mittel sichern nicht nur moderne Medizin, sondern auch qualifizierte Arbeitsplätze, Ausbildung und medizinische Kompetenz in der Region. Damit sind die Kliniken eine verlässliche Konstante in Zeiten des Umbruchs. Dass dieser Erfolg gelungen ist, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter strategischer Planung. Lange bevor die Fördermittel abgerufen werden konnten, hat die Artemed Gruppe gemeinsam mit den Chefärztinnen und Chefärzten den Investitionsbedarf analysiert, medizinische Schwerpunkte definiert und tragfähige Konzepte erarbeitet. Als sich das Förderfenster öffnete, waren die Kliniken vorbereitet: Durch ein außergewöhnlich schnelles Antragsmanagement konnte die Krankenhausträgerin die Mittel in Rekordzeit binden. Sie fließen ausnahmslos in innovative Neuanschaffungen, die das medizinische Spektrum beider Standorte gezielt erweitern. Klare Bestätigung der Spitzenmedizin und gezielte Förderung der Fachabteilungen Die Zuweisungen spiegeln die medizinische Exzellenz der Chefärzte und ihrer Teams wider:
Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie am Artemed Klinikum Düren: Unter der Leitung der Chefärzte PD Dr. Per Trobisch und Dr. Samir Smajic ist die Wirbelsäulenchirurgie in Düren seit Langem der führende Versorger im gesamten regionalen Einzugsgebiet. Die bewilligten Fördermittel von rund 4,29 Millionen Euro stärken diesen Schwerpunkt erheblich: Gefördert werden ein hochentwickelter OPRoboter für die Wirbelsäulenchirurgie, ein innovatives EOS-GanzkörperRöntgensystem sowie zwei hochmoderne mobile digitale C-Bögen für die intraoperative Bildgebung. Klinik für Gastroenterologie am Artemed Klinikum Düren: Unter der chefärztlichen Führung von Dr. Markus Schaaf, der die Abteilung vor rund einem Jahr übernommen und seither mit großer Dynamik und wegweisenden Impulsen neu aufgestellt hat, gelang ein weiterer strategischer Erfolg: Die Förderung eines zusätzlichen hochmodernen Endoskopieturms ist der direkte Lohn für diese zukunftsweisende Weiterentwicklung und den spürbaren Ausbau des endoskopischen Leistungsspektrums.
Zentrum für Endoprothetik an der Eifelklinik St. Brigida Simmerath: Das traditionsreiche Endoprothetikzentrum (EPZ) unter der Leitung von Chefarzt Dr. Andreas Bell, Dr. Daniel Kämmer und Dr. Niklas Reimers gilt seit über einem Jahrzehnt als größte und wichtigste Anlaufstelle für Gelenkersatz in der gesamten Region. Mit der Förderung investiert die Klinik bereits in ihr zweites robotisches System. Simmerath widmet sich seit vielen Jahren intensiv der wissenschaftlich fundierten Prozess- und Ergebnisqualität, und der erneute Ausbau der Robotik festigt diesen Qualitätsvorsprung nachhaltig. Ergänzt wird die Förderung durch zwei hochmoderne Sterilisatoren zur Kapazitätserweiterung sowie eine umfassende Erneuerung der IT- und Netzwerkinfrastruktur. Zudem sichern beide Häuser ihre Krisenresilienz und Betriebskontinuität durch geförderte Erneuerungen von Notstromaggregaten ab.
Hightech in Expertenhand: Ergebnisqualität im Fokus Ein klarer Schwerpunkt der Neuinvestitionen liegt auf roboterassistierten chirurgischen Systemen. „Modernste Robotik ersetzt nicht den Menschen. Sie gibt unseren herausragenden Operateurinnen und Operateuren vielmehr das feinfühligste und präziseste Instrument an die Hand, das die Spitzenmedizin aktuell bereithält“, betont die Geschäftsführung. „Ein Roboter agiert niemals eigenständig, sondern setzt den chirurgischen Plan des Operateurs mit Submillimeter-Genauigkeit um. Insbesondere in Simmerath belegen unsere Qualitätsdaten seit Jahren, dass der gezielte Einsatz innovativer Systeme das Gewebe maximal schont, Komplikationsraten senkt und die Genesung beschleunigt. Wenn exzellente ärztliche Expertise auf modernste Technologie trifft, profitieren am Ende immer die Patientinnen und Patienten.“ Schnelligkeit und Weitsicht für das Rheinische Revier Mit der gezielten Förderung ihrer medizinischen Schwerpunkte verfolgen die beiden Standorte eine gemeinsame Strategie: Hochspezialisierte Leistungen sollen dort weiterentwickelt werden, wo bereits besondere Expertise, langjährige Erfahrung und etablierte Versorgungsstrukturen bestehen. Die enge Zusammenarbeit innerhalb des Klinikverbundes ermöglicht es, Kompetenzen zu bündeln und Synergien standortübergreifend zu nutzen. Dass der Zuschlag in diesem Umfang an Düren und Simmerath ging, unterstreicht die Handlungsstärke der Artemed Gruppe: Während vielerorts noch über Strukturkonzepte diskutiert wird, schafft der Träger durch proaktive Planung und rasche Umsetzung greifbare Realitäten. Die Fördermittel sind ein starkes Vertrauensvotum von Bund und Land in die Standorte und ein echter Mehrwert für die Menschen im Rheinischen Revier, heute und für die kommenden Jahre.
Über die Eifelklinik St. Brigida Die Eifelklinik St. Brigida blickt auf eine 100-jährige Geschichte im Dienste der Gesundheit zurück. Nach Gründung durch die Cellitinnen im Jahre 1909 und Führung durch die Malteser seit 1997 wurde das Haus am 01.09.2010 in die Hände der Artemed Kliniken übergeben. Das Krankenhaus sichert die Grund- und Regelversorgung der Eifelregion und bietet mehrere Spezialleistungen, die das Krankenhaus auch über die Region hinaus bekannt gemacht haben.
Über das Artemed Klinikum Düren Das Artemed Klinikum Düren hat eine lange Geschichte in der medizinischen und pflegerischen Versorgung ihrer Bürger, die bis in das Jahr 1417 zurückreicht. Die Zeiten wandeln sich, und was als Krankenpflegeeinrichtung begann, hat sich heute zu einem modernen Gesundheitszentrum entwickelt. Mit fast 30 Fachkliniken, Zentren und Instituten sowie weiteren therapeutischen Einrichtungen deckt das Artemed Klinikum Düren ein sehr breites Spektrum an Behandlungsangeboten und Gesundheitsvorsorge für die Menschen im Kreis Düren und der Region ab. Wer medizinische Hilfe sucht, ist im größten Krankenhaus zwischen Köln und der Städteregion Aachen, der Eifel und dem Niederrhein, bestens aufgehoben. Exzellente Hochleistungsmedizin ist unser Anspruch. Das gilt vor allem für die medizinischen Schwerpunkte, in denen das Artemed Klinikum Düren besonderes spezialisiert ist. Schwerpunkte sind die Behandlung von Tumoren, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Verdauungs- und Stoffwechselorgane und des Bewegungsapparates. Interdisziplinäre Zusammenarbeit wird dabei großgeschrieben.
Über die Artemed SE Die Artemed Gruppe mit Sitz im oberbayerischen Tutzing ist ein mittelständisch geprägtes Gesundheitsunternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern, dem nunmehr 19 Krankenhäuser in ganz Deutschland und zwei in China angehören. Weiter betreibt die Artemed durch eine eigene Stiftung medizinische Projekte in Myanmar, Tansania und Bolivien. Die Artemed Kliniken zeichnen sich durch höchste klinische Kompetenz sowohl in der Grund- und Regelversorgung, in der Not- und Dringlichkeitsversorgung sowie hochspezialisierten medizinischen Bereichen aus. www.artemed.de








