Minimalinvasive Chirurgie in der Eifelklinik St. Brigida
Viele Erkrankungen der Bauchhöhle versorgen wir heute nach modernsten Standards mittels schonender Schlüsselloch-Technik. Über winzige Zugangskanäle (Trokare) bringen wir eine Kamera sowie feine Instrumente in den Bauchraum ein. Um maximale Präzision zu gewährleisten, setzen wir bei dieser Bauchspiegelung (Laparoskopie) auf ein hochmodernes 3D-Kamerasystem. Dieses bietet unserem OP-Team eine perfekte Tiefenschärfe und maximale Übersicht. Für Sie als Patientin oder Patient bedeutet die Minimalinvasive Chirurgie deutliche Vorteile: spürbar geringere postoperative Schmerzen, eine schnellere Erholung (Rekonvaleszenz) sowie eine zügige Rückkehr in den Alltag.
Zertifizierte Qualität und transparente Ergebniskontrolle Als aktives Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) sowie der Operationsgruppe für Minimalinvasive Chirurgie (CAMIC) unterziehen wir uns freiwillig einer strengen externen Qualitätssicherung.
Zur kontinuierlichen Optimierung unserer Behandlungsstandards erfassen wir ausgewählte Krankheitsbilder – wie die Sigmadivertikulitis – in der zentralen Online-Datenbank der DGAV. Dieser anonymisierte Vergleich mit den besten Kliniken Deutschlands garantiert Ihnen eine transparente Versorgung auf konstant höchstem Niveau und eine zeitnahe Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Divertikulitis
Die Divertikelkrankheit ist ein häufiges Krankheitsbild, welches mit Schmerzen im linken Unterbauch einhergehen kann. Zu Grunde liegen kleine Ausstülpungen der Dickdarmwand, die vorwiegend im S-förmigen Darm („Sigma“) vorkommen. Im Falle einer akuten Entzündung („Divertikulitis“) oder chronisch wiederkehrenden Beschwerden kann eine operative Entfernung des betroffenen Dickdarmabschnittes notwendig werden. Auch diese Operation führen wir standardmäßig in minimalinvasiver Technik durch. In Kombination mit dem sogenannten „fast track“ Konzept werden ein zügiger Kostaufbau und Mobilisation ermöglicht.
Gallenblase
Gallensteine können sowohl zu wiederholt auftretenden krampfartigen Beschwerden im rechten Oberbauch - den klassischen Gallenkoliken - , als auch zu einer akuten Entzündung der Gallenblase, die mit einem Dauerschmerz einhergeht, führen. Sofern im Ultraschall Gallensteine festgestellt wurden und wiederholte Beschwerden auftreten, wird in der Regel die Empfehlung zur operativen Entfernung der Gallenblase mitsamt den darin befindlichen Steinen ausgesprochen. Eine sichere langfristige medikamentöse Therapieoption existiert nicht. Wir führen den Eingriff standardmäßig minimal-invasiv mit einer Bauchspiegelung durch. Hierbei wird mit einer 3D-Kamera und kleinen Instrumenten operiert, die über 0,5-1,0 cm große Schleusen („Trokare“) in die Bauchhöhle eingeführt werden. Dank der schonenden Operationstechnik sind die PatientInnen in der Regel schnell beschwerdefrei und können nach wenigen Tagen aus der stationären Behandlung entlassen werden.
Endometriose
Ein weiteres Feld ist die Versorgung von Patientinnen mit chronischen Unterbauchschmerzen im Rahmen einer festgestellten Endometriose, hier wird zusammen mit der Klinik für Gynäkologie sowie den urologischen Kooperationspartnern wenn immer möglich minimalinvasiv („Schlüssellochtechnik“, mit 3-D Laparoskopie) unter größtmöglicher Schonung für die Patientin die befallenen Areale entfernt.
Wir freuen uns über eine überdurchschnittlich hohe Weiterempfehlungsrate bei der weltweit größten Patientenbefragung der Weissen Liste und über 92 Prozent zufriedene Patienten, die ihre Erfahrungen auf unabhängigen Bewertungsportalen teilen.








