Klinik für Allgemeinchirurgie
Tel.: +49 (0)2473-89-2211
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Viele Erkrankungen der Bauchhöhle können nach heutigem Standard mittels minimalinvasiver Operationsmethode versorgt werden. Hierbei wird in Schlüsselloch-Technik („Chirurgie der kleinen Schnitte“) über einen Zugangskanal („Trokar“) eine Kamera in die Bauchhöhle eingebracht und die Operation mit möglichst kleinen Schnitten durchgeführt. Wir verwenden für diese Bauchspiegelung bzw. die sogenannte Laparoskopie eine 3D Kamera, um eine optimale Übersicht zu erreichen. Vorteile der minimalinvasiven Chirurgie sind eine schnellere Rekonvaleszenz, zügige Mobilisation und geringe Schmerzen.

Minimalinvasive Chirurgie

Als Mitglied der DGAV und CAMIC nehmen wir an der externen Qualitätssicherungsstudie der Dachgesellschaft (DGAV) teil. Durch die Teilnahme wird dazu beigetragen die Qualität in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie weiter zu verbessern und gleichzeitig transparent zu machen. Für bestimmte chirurgische Erkrankungen und Prozeduren wurden von den zuständigen Arbeitsgemeinschaften hierzu Qualitätsstandards entwickelt. Die Ergebnisqualität wird durch die Erfassung ausgewählter Krankheitsbilder (-> für die Minimalinvasive Chirurgie am Krankheitsbild der Sigmadivertikulitis) gesichert. Hierzu geben die beteiligten Kliniken die Daten ihrer Patientenversorgung in eine Online-Datenerfassung ein und stellen sich damit dem Vergleich zu Versorgungsstandards und dem Vergleich mit anderen Kliniken. Die DGAV führt diese Datenerfassung seit 2012 selbst durch und ist nicht mehr auf externe Dienstleister angewiesen. Durch eine optimale Datenerfassung und -auswertung kann so eine zeitnahe Rückkopplung an die Kliniken erfolgen.

 

Divertikulitis

Die Divertikelkrankheit ist ein häufiges Krankheitsbild, welches mit Schmerzen im linken Unterbauch einhergehen kann. Zu Grunde liegen kleine Ausstülpungen der Dickdarmwand, die vorwiegend im S-förmigen Darm („Sigma“) vorkommen. Im Falle einer akuten Entzündung („Divertikulitis“) oder chronisch wiederkehrenden Beschwerden kann eine operative Entfernung des betroffenen Dickdarmabschnittes notwendig werden. Auch diese Operation führen wir standardmäßig in minimalinvasiver Technik durch. In Kombination mit dem sogenannten „fast track“ Konzept werden ein zügiger Kostaufbau und Mobilisation ermöglicht.

 

Gallenblase

Gallensteine können sowohl zu wiederholt auftretenden krampfartigen Beschwerden im rechten Oberbauch - den klassischen Gallenkoliken - , als auch zu einer akuten Entzündung der Gallenblase, die mit einem Dauerschmerz einhergeht, führen. Sofern im Ultraschall Gallensteine festgestellt wurden und wiederholte Beschwerden auftreten, wird in der Regel die Empfehlung zur operativen Entfernung der Gallenblase mitsamt den darin befindlichen Steinen ausgesprochen. Eine sichere langfristige medikamentöse Therapieoption existiert nicht. Wir führen den Eingriff standardmäßig minimal-invasiv mit einer Bauchspiegelung durch. Hierbei wird mit einer 3D-Kamera und kleinen Instrumenten operiert, die über 0,5-1,0 cm große Schleusen („Trokare“) in die Bauchhöhle eingeführt werden. Dank der schonenden Operationstechnik sind die PatientInnen in der Regel schnell beschwerdefrei und können nach wenigen Tagen aus der stationären Behandlung entlassen werden.

 

Endometriose

Ein weiteres Feld ist die Versorgung von Patientinnen mit chronischen Unterbauchschmerzen im Rahmen einer festgestellten Endometriose, hier wird zusammen mit der Klinik für Gynäkologie sowie den urologischen Kooperationspartnern wenn immer möglich minimalinvasiv („Schlüssellochtechnik“, mit 3-D Laparoskopie) unter größtmöglicher Schonung für die Patientin die befallenen Areale entfernt.

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