Krampfadern entstehen im oberflächlichen Venensystem. Als Hauptursache wird eine angeborene Bindegewebsschwäche, die über eine Ausweitung der Venenwand zu einem Verlust der Klappenfunktion in den oberflächlichen Venen führt, angenommen. Als Folge zeigen sich an den Beinen erweiterte, geschlängelt verlaufende Venen. Begünstigt wird die Entstehung durch Bewegungsmangel, alltäglliche Steh- oder Sitzbelastung, Übergewicht und hormonelle Einflüsse (Schwangerschaften).
Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern sie bergen auch erhebliche gesundheitliche Risiken. Denn die dauerhaft erweiterten Venen, zumeist an den Beinen, können zu Hautveränderungen, Geschwüren oder gar zu einer Thrombose mit Lungenembolie führen. „Bei frühzeitiger spezialisierter Behandlung hingegen kann nicht nur das Erscheinungsbild verbessert, sondern auch das Risiko für Komplikationen reduziert werden“, wissen die Venenspezialisten der Eifelklinik St. Brigida. Ihr Zentrum hat sich zum größten stationären Versorger von Venenpatienten in der gesamten Region entwickelt.
Stammvarikosis
Ziel der Therapie einer Stammvarikosis ist es, die defekten Venenabschnitte aus dem Blutkreislauf zu entfernen, um den Blutrückfluss in das Bein zu unterbinden. Nach deren Beseitigung fließt das Blut problemlos über die intakten tiefen Venen zum Herzen zurück.