Sportverletzungen und Arthroskopie am Knie in der Eifelklinik St. Brigida
Nach einer Knieverletzung geht es um weit mehr als nur den reinen Befund auf einem MRT-Bild. Als spezialisierte Ansprechpartner für Kniechirurgie und Orthopädie untersuchen wir präzise, welche Strukturen – wie Bänder, Meniskus oder Knorpel – betroffen sind, wie stabil Ihr Kniegelenk ist und welche sportlichen oder alltäglichen Belastungen Sie wieder erreichen möchten.
Auf Basis dieser ausführlichen Diagnostik entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen einen maßgeschneiderten Behandlungsplan. Ob eine konservative Therapie (ohne Operation) ausreicht oder ein minimalinvasiver chirurgischer Eingriff sinnvoll ist, entscheiden wir individuell für Ihre nachhaltige Beschwerdefreiheit.
Spezialisierte Kniechirurgie: Behandlungsfelder & OP-Verfahren
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Kreuzbandriss
Ein Kreuzbandriss wird bei uns stets im Gesamtzusammenhang aller Knie-Stabilisatoren beurteilt. Neben der Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands (VKB-Plastik) prüfen wir stets Begleitverletzungen an den Seitenbändern oder Menisken. Bei ausgewählten Patientinnen und Patienten führen wir eine zusätzliche äußere Stabilisierung (laterale extraartikuläre Tenodese / LET) durch, um die Rotationsstabilität des Knies nachhaltig zu verbessern.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf häufige Begleitfolgen wie Ramp-Läsionen (Abreißung am Hinterhorn des Innenmeniskus) oder Risse der Meniskuswurzel am Außenmeniskus. Je nach Befund und Instabilität kombinieren wir die Kreuzband-OP mit einer präzisen Meniskusnaht oder wählen einen konservativen Behandlungsansatz.
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Meniskuserhalt
Der Meniskus ist der natürliche Stoßdämpfer des Kniegelenks und unverzichtbar für die Gelenkstabilität. Unser oberstes Ziel lautet daher stets: Meniskus erhalten statt entfernen. Bei jedem Meniskusriss prüfen wir sorgfältig, ob eine Rekonstruktion mittels Meniskusnaht oder die Refixation einer abgerissenen Meniskuswurzel möglich ist. Entscheidend dafür sind Rissform, Gewebequalität und Begleitverletzungen. Sollte beschädigtes Gewebe nicht erhaltungsfähig sein, entfernen wir im Sinne der Gelenkschonung ausschließlich so viel wie nötig.
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Instabile Kniescheibe (MPFL) & Achskorrektur
Springt die Kniescheibe (Patella) wiederholt heraus oder bestehen chronische patellofemorale Knieschmerzen, analysieren wir die knöcherne Führung, die Beinachse sowie den Bandapparat. Je nach Ursache der Instabilität kommen verschiedene Verfahren infrage:
- MPFL-Rekonstruktion: Ersatz oder Straffung des inneren Haltebandes der Kniescheibe.
- Tuberositas-tibiae-Osteotomie: Versetzung des Ansatzes der Patellarsehne am Schienbein zur Optimierung des Laufwegs der Kniescheibe.
- Knöcherne Achskorrektur: Ausgleich von relevanten X- oder O-Beinfehlstellungen zur Entlastung des Gelenks.
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Knorpelschäden & Knorpelregeneration
Ein umschriebener Knorpelschaden erfordert eine völlig andere Strategie als eine großflächige Kniearthrose. Wir analysieren exakt die Größe und Tiefe des Defekts sowie den angrenzenden Knochen. Unser Spektrum reicht von knorpelerhaltenden Verfahren über knorpelrekonstruktive Eingriffe bis hin zur Refixation abgelöster Knorpel-Knochen-Fragmente (Osteochondrosis dissecans). Fehlbelastungen durch Beinachsfehlstellungen werden dabei direkt mit berücksichtigt.
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Schonende Arthroskopie & Nachbehandlung
Die meisten Eingriffe führen wir minimalinvasiv mittels Knie-Arthroskopie (Schlüsselloch-Technik) durch, was die Wundheilung beschleunigt. Die anschließende Rehabilitation wird exakt auf das operierte Gewebe und Ihren individuellen Heilungsverlauf abgestimmt. Für eine sichere Rückkehr in den Alltag und Sport (Return to Sport) orientieren wir uns nicht nur an Zeitfenstern, sondern an objektiven Kriterien wie Kraft, Bewegungskontrolle und Ihrem persönlichen Vertrauen in das Knie.
Leistungsspektrum
Wir freuen uns über eine überdurchschnittlich hohe Weiterempfehlungsrate bei der weltweit größten Patientenbefragung der Weissen Liste und über 92 Prozent zufriedene Patienten, die ihre Erfahrungen auf unabhängigen Bewertungsportalen teilen.








